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Liszt, Franz
Zahlreiche Komponisten experimentierten seit den 1830er-Jahren mit Mischformen zwischen Symphonie, Konzert und freier Fantasie. Liszt gelang mit seinem zweiten Klavierkonzert insofern eine originelle Lösung, als er sechs kontrastierende Abschnitte zu einem einzigen Satz zusammenfügte, der nur noch grob dem Schema der Sonatenform folgt. Wie das erste Konzert durchlief auch das zweite einen komplizierten Entstehungsprozess in mehreren Fassungen mit ständigen Verfeinerungen bis zur Veröffentlichung 1862/63. Anders als zu Liszts Lebzeiten steht das zweite Konzert heute etwas im Schatten des ersten, da es nicht im gleichen Maße auf äußere Wirkung angelegt ist. Dafür kann es mit stärkerem Raffinement bei der Themengestaltung und größerer Differenzierung des Ausdrucks punkten. Für die Urtext-Edition konnten erstmals neben mehreren Drucken auch alle verfügbaren Handschriften herangezogen werden; Piano-Legende Emanuel Ax steuert den Fingersatz für die Solostimme bei.
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