Liszt, Franz

Ungarische Rhapsodie Nr. 11

Besetzung: Klavier

Die 1853 erschienene elfte „Ungarische Rhapsodie“ basiert auf vier Themen ungarischen Charakters, deren Herkunft bisher nicht ermittelt werden konnte: Möglicherweise notierte Liszt sie auf seiner Ungarnreise 1846 nach dem Gehör. Eingeleitet durch ein leises Tremolo quasi cimbalo erklingen nacheinander ein volkstümliches Lied, ein Tanz sowie zwei Csárdás-Kompositionen, wobei Anklänge an die damals populären sogenannten „Zigeunerkapellen“ unverkennbar sind. Auf eine – selbst im Kosmos der „Rhapsodie“-Serie – einzigartige Weise wird in jedem neuen Abschnitt das Tempo gesteigert und der Klaviersatz vollgriffiger. Parallel weitet sich das harmonische Umfeld, wobei der Weg von a-moll über A-dur bis hin zur glänzenden Stretta in Fis-dur führt.
Erneut konnten für die Urtext-Edition, die erstmals auch das erhaltene Autograph berücksichtigt, zwei ausgesprochene Liszt-Spezialisten gewonnen werden: Mária Eckhardt für das Vorwort sowie Vincenzo Maltempo für den Fingersatz.

12,00 €

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Format: 23,5 x 31,0 cm
Seiten: 20
Art. Nr.: HN 1714
ISBN:
ISMN: 979-0-2018-1714-9
Ausgabe: Urtextausgabe (broschiert)