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Weber, Carl Maria von
Carl Maria von Webers Fagottkonzert verdankt sich seinem Aufenthalt in München 1811, wo er bei Hofe als Pianist und vor allem als Komponist große Erfolge erzielte – „das ganze Orchester ist des Teufels und will Concerte von mir haben“, berichtete er. Neben den beiden Klarinettenkonzerten und dem Concertino für seinen Freund Heinrich Baermann entstand so im November 1811 auch das Fagottkonzert für Friedrich Brandt, den Solofagottisten der Münchner Hofkapelle. Mit seiner Spielfreude, seinem Witz und dem bezaubernd lyrischen Mittelsatz errang Webers Konzert rasch große Beliebtheit und zählt heute zusammen mit Mozarts Fagottkonzert zu den unverzichtbaren Repertoirewerken für dieses Instrument.
Für die vorliegende Neuausgabe wurden Webers Autograph, die abschriftliche Stichvorlage und die von Weber autorisierte Erstausgabe ausgewertet. Damit konnten zahllose verfälschende Eingriffe des erst postum erschienenen Klavierauszugs von 1870 rückgängig gemacht werden, auf dem bis heute die allermeisten Ausgaben beruhen. Endlich liegt damit eines der wichtigsten Werke der Fagottliteratur in verlässlicher Henle Urtext-Qualität vor – die neue Referenzausgabe für Studium und Unterricht!
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