Janacek, Leos

Streichquartett Nr. 1 (Kreutzersonate)

Besetzung: Streichquartett

Tief beeindruckt von Tolstois aufwühlender Novelle „Kreutzersonate“ hatte Leoš Janáček schon 1908 ein Klaviertrio verfasst, das er allerdings später verbrannte. Im Oktober 1923 entstand dann in kaum drei Wochen mit dem Streichquartett Nr. 1 erneut ein von der Novelle inspiriertes Werk. Wie so oft bei Janáček folgte ein intensiver Prozess der Überarbeitung, an dem auch zwei Quartett-Ensembles beteiligt waren. Oft lassen die Quellen nicht klar erkennen, ob Änderungen darin Janáčeks Vorstellungen widerspiegeln oder gegen seinen Wunsch vorgenommen wurden. Janáček-Spezialist Jiří Zahrádka hat das Material neu gesichtet und verschollen geglaubte Quellen aufgespürt. So weicht der Notentext dieser Urtextausgabe in vielen Aspekten vom bisher Bekannten ab. Die ausführlichen Worttexte arbeiten die komplexe Entstehungsgeschichte umfassend auf und sorgen für maximale Transparenz der Herausgeberentscheidungen – kurzum: Endlich eine Ausgabe, die höchsten Ansprüchen der Praxis genügt und Musikern ein authentisches Aufführungsmaterial für eines der wichtigsten Streichquartette des 20. Jahrhunderts liefert!

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Format: 23,5 x 31,0 cm
Seiten: 81
Art. Nr.: HN 1658
ISBN: 979-0-2018-1658-6
ISMN: 979-0-2018-1658-6
Ausgabe: Stimmen, Urtextausgabe (broschiert)